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Tanztherapie


Tanztherapie ist eine körperorientierte und tiefenpsychologisch fundierte Therapieform. Sie ist kreativ, experimentell, lebendig und ganzheitlich.

In unseren Bewegungen, unserer Art zu gehen und zu tanzen zeigt sich unser Wesen, unser wahres Ich, denn unser Körper lügt nicht. Versuchen wir Nein zu sagen und zu nicken, gelingt es uns normalerweise nur mit kurzer Konzentration. Oder wenn wir einen wirklich schlechten Tag haben, braucht es sehr viel Aufmerksamkeit und Kontrolle, aufrecht und selbstbewusst die Straße entlang zu gehen.

Durch die Arbeit in Bewegung, mag sie auch noch so klein und innerlich sein, haben wir die Chance, mit Anteilen in Kontakt zu kommen, die verbal nicht ausgedrückt werden könnten. Genauso können wir durch Einübung neuer Bewegungsmuster frischen Wind in unser Leben bringen, zeigen, welche Bedürfnisse tatsächlich da sind und Lösungen für vorhandene Situationen aufzeigen.

Ich arbeite prozessorientiert, Ich-stärkende und folge keinen spezifischen Tanztechniken. Dabei nutze ich ausser der Bewegung noch das Malen, Schreiben und den verbalen Austausch, um neue Erkenntnisse zu verankern. Die lebendige Bewegungsanalyse nach Laban hilft mir, festgefahrene Strukturen zu erkennen und unterentwickelte Elemente in die Bewegung einzuladen. Meist sind die Stunden nur in einem gewissen Maß planbar, denn ich bin der Meinung, dass ich nur als Begleitung da sein kann und Hilfestellungen in festgefahrenen Situationen geben kann, denn die Lösung liegt in jedem einzelnen von uns. Der Tanz bringt uns in unsere eigene Kraft.


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„Aber der erlernte Tanz und meine eigene Weise, mich in der Bewegung auszudrücken, sind zwei getrennte Welten. Dabei geht es nicht um die richtigen Schritte oder darum, die Bewegungsfolgen so korrekt wie nur möglich auszuführen. Ich wollte die Menschen dazu verführen, sich auf ihren Körper einzulassen. Sich einfach nur zu bewegen, ohne Vorschriften oder Belehrungen von meiner Seite.“
(Gabriele Roth)